28.2.2026 von Gerti Bichel
Zusammenspiel von Landschaft und Tierwelt – Ein nachhaltiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen mit Erhaltungszucht, Bildungsauftrag und Wissenschaft – eben mehr als ein Tierpark!
Haus- und Nutztierparks wie die Arche Warder sind eine artgerechte Alternative zu den klassischen Zoos.
Die Vielfalt ausgewählter Haus- und Nutztierrassen kann hautnah erlebt werden, denn sie sind als vom Menschen-domestizierte Tiere auch besonders geeignet für eine Tier-Mensch-Interaktion. Die Haltung und Zucht der seltenen Haus- und Nutztierrassen stellt zudem ein wirkliches Schutzprojekt zur Erhaltung der Agro-Biodiversität dar.
Letztes Wochenende haben wir einen Spaziergang durch den wunderschön verschneiten Arche Warder e. V. gemacht.
Hier gibt es gerade ein total niedliches Jungtier bei den Europäischen Wasserbüffeln, was Mitte Januar geboren wurde: Fidibus. ❤️
Auch die Schwalbenbäuchigen Mangalitza haben schon niedlichen Nachwuchs.
Wie auch die Angler Sattelschweine.
Und ganz toll finden wir auch immer die Ungarischen Zackelschafe mit ihren so schön gedrehten Hörnern wie Korkenzieher.
Walliser Schwarznasenschaf
















Tolle Fotos: es gibt viele alte Rassen,
die erhalten werden sollten. Vielleicht
kann der Park etwas dazu beitragen.
Die Schweinderl sind zu süß! 🙂
Liebe Gerti,
dieser Park ist ein schönes Beispiel zur Erhaltung alter Tierrassen.
Das Exoitische wird so oft bevorzugt und dabei wird wird vergessen, wie groß die Vielfalt
unter den heimischen Tieren einmal war, bevor sie auf Produktivität ausrangiert bzw. gezüchtet wurden.
Man betrachte sich nur die armen Kühe mit ihren riesigen Eutern, mit denen sie kaum noch gehen können für Milch derren Überproduktion dann auch noch subventieoniert wird.
Diese armen Kühe gehen ja sowieso nur noch von ihrem Standplatz im Stall für die paar Schritte zur automatischen Melkanlage…..
Dankw, dass du uns diesen Parkgezeigt hast.
Liebe Grüße
Britta-Gudrun
Liebe Gerti!
Danke, dass Du uns diesen besonderen Tierpark vorstellst. Ich stimme den vorigen Kommentaren zu und finde es gut, dass diese Haustierrassen vor dem Verschwinden bewahrt werden sollen. Auch im Berliner Zoo gab es diesen Ansatz z.B. mit den Husumer Protestschweinen – auch Rotbuntes Husumer Schwein oder Dänisches Protestschwein, offiziell: Deutsches Sattelschwein – und den relativ kleinen Hinterwälder Rindern, die es im Zoo im Gegensatz zu den Schweinen immer noch gibt. Es wird immer schwerer, die tierische Vielfalt zu bewahren. Umso wichtiger sind solche Einrichtungen!
Viele Grüße
Anke
Liebe Gerti!
Der Park ist interessant. Die Walliser Schwarznasenschafe gibt es auch in unserer Region.
Hugs
Ludmila