27.4.2026 von Gisela Hentschel
Mein Besuch bei den Bären ist schon wieder ein Paar Wochen her. Aber ich habe den Tag in schöner Erinnerung. Die erste Bärin, an deren Anlage ich gestanden habe, war die kleine Flora. Sie hat sich gut eingelebt, sieht wunderbar rund aus und steckt voller Energie.
Hier ist sie dabei, eine gefrorene Melone zu verspeisen. Das sah nach ein bisschen Arbeit aus 😃.
Hier musste sie mal kurz unterbrechen. Hinter ihrer Anlage wurde gearbeitet und das musste natürlich genau beobachtet werden.
Die Bärin ist putzmunter und wie alle zufriedenen Bärenkinder steckt sie voller Energie und Neugierde. Ob sie tatsächlich wegen der Krähe, die auf ihrem “Spielhaus” saß, dorthin gesaust ist, das kann ich nicht genau sagen. Aber es könnte durchaus sein.
Der Michal ist sehr gut durch die Winterruhe gekommen. Hier nascht er die ersten frischen Grashalme und vielleicht auch ein paar Leckereien, die die Bärenpfleger dort verteilt hatten.
Danach suchte er sich ein schattiges Plätzchen und schlummerte. Das erste der beiden Bilder habe ich etwa eine Stunde vor dem zweiten gemacht. Der Bär lag noch an genau der gleichen Stellen und hat in der Zwischenzeit nur sein linkes Vorderbein anders positioniert.
Lelya
Rocco
Dasha
Thor ist ein sehr junger Bär und steckt voller Kraft und Unternehmungslust. Er hat unglaublich viel Freude daran, auf Bäume zu klettern und das ziemlich hoch. Wenn man ihn ein bisschen kennt, dann weiß man genau wann man die Kamera bereithalten muss. Das erste Foto zeigt den Moment, bevor der Bär wie ein geölter Blitz in die Höhe klettert. Obwohl ich wusste, dass es gleich losgeht, war ich nicht schnell genug und der flinke Bärenjunge ist mir quasi aus dem Bild gehüpft 😄.
Auf halber Höhe machte der Bär eine ganz kurze Pause. Es sah fast so aus, als verschaffe er sich einen Überblick.
Oben im Baum machte es sich der Bärenjunge erst einmal gemütlich.
Thor, der ganz offensichtlich weder ängstlich ist noch Höhenangst kennt. Das ist kein Wunder, denn er ist ja ein Bär 😀.
Leider musste die alte kleine Bärendame Ida letzte Woche eingeschläfert werden. Sie hatte schon längere Zeit gesundheitliche Probleme, die inzwischen leider so weit fortgeschritten waren, dass ihr kein schmerzfreies Leben mehr ermöglicht werden konnte. Aber der Gedanke, dass Ida nach ihrer Rettung noch viele schöne Jahre unter artgemäßen Bedingungen leben durfte, der tröstet irgendwie.
Ich habe Ida am ersten April noch einmal gesehen und bin sehr froh darüber. Das ist das letzte Foto, das ich von ihr machen konnte. Da ruht sie im Bärenhaus, und lässt sich die Sonne auf ihr hübsches Gesicht scheinen. Mach´s gut liebe Ida.
Erinnerung an Ida
Ziemlich klein aber sehr charakterstark, das war Ida. Auf dem ersten Foto ist das gut zu erkennen. Ich habe gerade im Frühjahr sehr gern morgens an ihrer Anlage gestanden und beobachtet und zugehört, wie mit Ploppgeräuschen Löwenzahnblüten gepflückt und danach mit Appetit verspeist hat.






















Fein alles! 🥰👍 Adieu,gutes Idalein 💓
Liebe Gisela,
schön,die Bären einmal wiederzusehen, die gut durch den Winterschlaf gekommen sind.
Der Klettermaxe Thor scheint neu zu sein. Ich erinnere mich noch nicht an den Namen.
Und wie du zum Abschied von Ida sagst: Sie hatte gottlob noch einige schöne Jahre im Bärenwald in Müritz, das muss uns etwas trösten.
Danke für deinnen ausführlichen und schön bebilderten Bericht!