31.8.2016 von Gisela H
Die Zeit bis zum Umzug der Rostocker Bären nähert sich unweigerlich ihrem Ende und mir scheint, als fliegt sie nur so dahin. Deshalb bin ich, so oft es geht, im Rostocker Zoo und besuche die Bären. Am letzten Sonntag (21. August) war ich wieder dort. Am Morgen war es noch etwas diesig, was man den Fotos leider ansieht.
Wie es sich für einen Sonntagmorgen gehört, schlummerte Vilma etwas länger. Sieh´ mal nach, was der Fiete macht, schien dieser Blick zu sagen. Die Nacht war kurz, denn gestern gab es im Zoo, ganz in der Nähe der Bärenburg, wieder einmal Menschenmusik. Hoffentlich ist bald Herbst und es kehrt wieder Ruhe ein.
Das Kind war schwer beschäftigt. Ihm war die kurze Nacht egal. Na gut, ein klitzekleines bisschen hing FIete doch in den Seilen.
Dann entdeckte er seine Mutter im Sandbett. Wow, da konnte man doch glatt mal anfragen, wie es mit einem Schluck Muttermilch wäre. Also nichts wie hin und ein sehr ausgehungertes und verzweifeltes Gesicht aufgesetzt.
Mama – ich kann mich nicht erinnern, dass es heute Frühstück gab. Darf ich mal schnell….
Bitte liebe Mama, ich bin doch dein aller-, allerbester Bärenjunge.
Heeee, ich verhungere gleich. Das ist doch unglaublich, da steht sie einfach auf und geht weg!
Was macht ein hungriges Bärenkind? Es gibt natürlich nicht gleich auf. Deshalb schlich Fiete seiner Mutter hinterher und bettelte weiter.
Vilma war nicht bereit, ihren verfressenen Sohn zu säugen. Er kapierte das schnell, kuschelte sich unzufrieden in den Sand und machte ein Morgennickerchen. Die kurze Nacht forderte also auch bei ihm ihren Tribut.
Ich nutzte die Gelegenheit, um Vienna guten Morgen zu sagen. Die hält sich immer noch die meiste Zeit auf der kleinen Anlage auf und machte ebenfalls ein Nickerchen.
Die Bärin sah unglaublich friedlich und entspannt aus.
Fiete ist groß geworden und auf diesen, leider nicht ganz gelungenen Fotos ist gut zu erkennen, dasss auch ein ordentlicher Teil Churchill in ihm steckt. Ich glaube, er wird einen Charakterkopf bekommen.
Fiete hatte Lust darauf, mit seiner Mama zu spielen und auch Vilam war nicht ganz abgeneigt.
Es gab immer wieder kurze spielerische Aktionen der beiden Bären. Da Fiete nicht aufgab, kam es etwas später noch zu einer herrlichen Wasserschlacht.
Ein herzhaftes Gähnen …
… und da die Klappe eh weit aufgerissen war, konnte man Mama ja gleich mal im Genick packen. Ihre Schuld, wenn sie gerade vorbei kommt!!
Kurz den Durst am Fuße des Wasserfalls gestillt – oder waren da etwa ein paar Haare in die Schnauze geraten?
Hiu, Mama will es mir wohl mit gleicher Münze zurückzahlen. Aber gern doch Mama, da mache ich sofort mit.
Ok, ok du hast gewonnen.
Danke Mama, das war cool und hat viel Spaß gemacht


















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