22.2.2016 von Gisela H
Ich habe mich dann wirklich losgerissen, um wenigstens für ein paar Minuten Vienna zu besuchen.
Vienna stand in der Sonne und genoss den weiten Blick, den sie auf ihrer neuen Anlage hat.
Kurze Zeit später stieg sie nach oben und legte sich vor den Eingang zum Innenbereich.
Es ist schön, sie so entspannt zu sehen.
Auf dem nächsten Foto kann man gut erkennen, dass Vienna jetzt die Mutter-Kind und ihre neue Anlage nutzen kann. Das gefällt ihr sehr gut.
Natürlich war ich neugierig, ob Fiete immer noch wie ein Duracell-Hase herumtobte. Nein, er machte eine kurze Pause. Dieser Blick könnte sagen: Wo warst du so lange? Wird Zeit, dass du wieder bei mir bist.
Heute ist mir das erste Mal bewusst aufgefallen, dass Fiete sich auf die Stufen setzt und auch dort sitzen bleibt. Das sieht sehr drollig aus.
Nach einem winzigen Päuschen begann das Bärchen, sich trocken zu rubbeln. Man konnte deutlich erkennen, dass Fiete völlig kaputt gespielt war.
Inzwischen war mir ziemlich kalt geworden. Fiete war das egal. Aber er war todmüde und so hoffte ich, dass das Bärchen sich hinlegen und schlafen würde. Das ist immer ein guter Zeitpunkt, um nach Hause zu fahren.
Aber genau wie Menschenkinder hat Fiete versucht, die Augen so lange wie möglich offen zu halten. “Er schläft”, hatte ich noch nicht einmal zu Ende gedacht, da klappten die Bärenaugen wieder auf.
Ich bin noch nicht müde, sagt dieser Blick. Nur meine Augen sind ein bisschen klein.
Vor dem Schlafengehen ist sowieso erst einmal Körperpflege dran. Bärenkinder gehen nämlich nicht dreckig ins Bett.
Tja und dann war es endlich so weit. Fiete schlummerte seelig. Diese Einschlafaktion hat übrigens länger als 15 Minuten gedauert. Aber am Ende hat Fiete den Kampf gegen die Müdigkeit verloren.

















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